ST

Ein Bericht von Mai Saito

Während der Tau noch die Grasflächen bedeckte, füllte sich in den Morgenstunden das Stadion der Fritz-Kiehn-Halle mit Schülern und Lehrern. An jenem Dienstag, dem 25. Juni 2019, fand zum zweiten Mal der Sporttag statt – ganz unter dem Motto „Leichtathletik macht Klasse!“

Normalerweise treffen sich die Schüler um 7.30 Uhr in den Klassenräumen der Schule. Beim Sporttag war es jedoch anders: Für die Schüler der fünften bis zehnten Klassen waren die in der Sonne glänzenden Grasflächen und der rotgebräunte Tartanplatz des Stadions das Ziel.

Bevor der eigentliche Wettkampf beginnen konnte, fanden unter der Leitung der Jahrgangsstufenschüler Aufwärm- und Dehnübungen statt. Die Jahrgangsstufenschüler unterstützten die Lehrer und das Organisationsteam der Fachschaft Sport während des gesamten Tages und standen den jüngeren Schülern stets zur Seite.

Um Viertel nach Acht wurde es für die Sportler ernst: In zwei Alterskategorien warfen sie Schlagbälle oder Wurfstäbe in die Luft oder bezwangen beim Sprint die 100 Meter bzw. 50 oder 75 Meter für die jüngere Alterskategorie. Während die Disziplinen wie Kugelstoßen oder Weitwurf auf gewohnte Art durchgeführt wurden, waren auch abgewandelte Sportarten vorzufinden: So zählte bei der Weitsprungstaffel nicht nur die Sprungweite, sondern auch die Schnelligkeit wurde zum entscheidenden Kriterium. In Zeiten der Leerläufe, wenn sich die einzelnen Klassen im Moment in keiner der Disziplinen wie Hochsprung oder Sprint beweisen mussten, waren die sogenannten Fun-Stationen eine geeignete Anlaufstelle: Dort konnten die Sportler in ihren Pausen u.a. Papierflieger konstruieren und diese um die Wette fliegen lassen; somit konnte bei dieser Station das Papier, das in der Schule keine Verwendung mehr fand, recycelt werden.

Während die Temperatur zielstrebig auf die 30° emporkletterte, war für die Bewirtung gesorgt: Die SMV bot neben Sportgetränken auch Brezeln an, die auf der Tribüne genossen werden konnten. „Es ist schon anstrengend“, waren die Worte einer Schülerin, „aber ich habe mein Bestes gegeben“.   

Das große Finale dieses sportlichen Vormittages bildete der obligatorische Staffellauf. Im Gegensatz zum letzten Jahr wurden keine T-Shirts übergeben, sondern es diente der klassische Holzstab als Transfermittel. Besonders die jüngeren Jahrgänge fieberten mit Jubelgesängen mit, als sie gegen ihre Parallelklassen antraten.

Dieses Jahr gab es zudem eine Besonderheit: Auf Basis eines ausgeklügelten Punktesystems konnten alle Leistungen der Schüler klassenübergreifend miteinander verglichen werden – unabhängig davon, ob der Schüler die fünfte oder zehnte Klasse besucht. Deshalb war es dieses Jahr möglich, Schulsieger zu ermitteln. Die besten Sportlerinnen der Schule waren Jessica Müller (9c) auf Platz Drei, Kim Ackermann (10b) mit Silber und Sidney Placktor (9b) als beste Sportlerin der Schule. Auf dem Siegerpodest der besten Sportler fanden gleich fünf Personen ihren Platz: Marc Dreher (10a), Jan Rosiç (10c) und Emre Keskin (10a) auf Platz 3, Finn Rehnert (10b) als Zweitplatzierter und Enrico Krieger (9b) und Daniel Walter (10b) mit Gold. Diese Platzierungen machten sich auch in den Klassenwertungen bemerkbar: Die 10a belegte den dritten Platz, die 9a ging mit Silber nach Hause und die 10b konnte sich als Erstplatzierte mit dem Wanderpokal feiern lassen.

Besucherstatistik Heute 8 Woche 8 Monat 2108 Ingesamt 659792

 

Copyright © Gymnasium Trossingen 2019