
Gymnasium Trossingen
Das musikalische Profil am GT
Unsere Schule bietet mit ihren Bläserklassen, den Klassen mit verstärktem Musikunterricht in der Unterstufe, den vierstündigen Musikprofilklassen in der Mittelstufe, und den Musikprofilkursen in der Jahrgangsstufe, ein über den Standardmusikunterricht weit hinaus gehendes, überaus breit gefächertes Angebot.
In den Musikarbeitsgemeinschaften Big Band, Orchester und Musical, die mit ihren Auftritten das Bild des Gymnasiums Trossingen nach außen mitprägen, erarbeiten, erleben und präsentieren die SchülerInnen in Klassen übergreifenden Gemeinschaften Musik auf hohem Niveau.
Das sprachliche Profil am GT
Italienisch als 3. Fremdsprache ab Kl. 8
Das Gymnasium Trossingen bietet seit einigen Jahren alternativ zum musischen und naturwissenschaftlichen Profil ab Klasse 8 das sprachliche Profil an. D.h. ab der 8. Klasse können die Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums eine 3. Fremdsprache erlernen, und zwar Italienisch.
In Klasse 8 erlernen sie die neue Fremdsprache in 5 Wochenstunden, in Klasse 9 und 10 wird Italienisch in jeweils 4 Wochenstunden weiter unterrichtet.
In der Kursstufe haben die Gymnasiasten die Möglichkeit, Italienisch 4-stündig zu belegen und eventuell ihr Abitur in diesem Fach schriftlich oder als Präsentationsprüfung zu absolvieren.
Um den SchülerInnen auch eine praktische Anwendung der Sprache zu ermöglichen, findet in Klasse 10 ein Schüleraustausch mit Italien statt. Nach bereichernden Begegnungen mit SchülerInnen aus Ascoli Piceno und Padua werden wir dieses Jahr zum ersten Mal einen Austausch mit einem Gymnasium in Genua durchführen.
Warum bieten wir als 3.Fremdsprache Italienisch und nicht Spanisch an?
Hier ein paar Begründungen:
- Von Italien gehen in fast allen wichtigen Bereichen von Musik, Kunst, Literatur, Architektur Mode, aber auch Handel und Bankwesen, wichtige Impulse für Europa aus.
- 2/3 aller von der UNESCO zum „Weltkulturerbe“ ernannten Kunstschätze befinden sich in Italien.
- Italienisch ist zwar keine Weltsprache, aber Italien liegt nahe. Und dies gleich in zweierlei Hinsicht:
a) Von allen romanischen Sprachen hat sich Italienisch am wenigsten von der Muttersprache Latein entfernt. Aber auch gute Kenntnisse in Französisch erleichtern das Erlernen von Italienisch erheblich.
b) Auch räumlich liegt Italien nahe. Urlaub? Gastarbeiter? Freunde?
Um die erlernten Sprachen auch außerhalb der Schule praktisch anwenden zu können und um die Kultur des jeweiligen Landes kennen zu lernen, bieten wir folgende Austauschmaßnahmen an unserem Gymnasium an:
1. In Klasse 7 bieten wir einen e-mail-Kontakt mit französischen Austauschschülern aus
Cluses (unserer Partnerstadt) an zum „Sich-Beschnuppern“.
2. In Klasse 8 findet dann der reguläre Austausch mit Frankreich (Cluses) statt.
3. In Klasse 9 kann der Austausch mit Cluses wiederholt werden.
Parallel/alternativ findet ein Austausch mit Saverne ( Frankreich/Elsass) statt.
4. In Klasse 10 bieten wir 3 Austausche an:
a) mit Amerika ( Helena oder Beaverton, im 2jährigen Wechsel )
b) mit Italien ( ab diesem Jahr Genua )
c) mit Schweden (Sandviken)
Bedingt durch das G8 finden die letztgenannten internationalen Begegnungen in einer Jahrgangsstufe statt. D.h., die Schülerinnen und Schüler müssen sich für einen Austausch entscheiden. Nur in Ausnahmefällen werden 2 Austauschmaßnahmen genehmigt.
Das naturwissenschaftliche Profil am GT
Wie breit das Gymnasium Trossingen inhaltlich „aufgestellt" ist zeigt sich nicht zuletzt durch seine Profilierung:
Die Förderung musischer Begabungen und Kompetenzen hat für uns einen ebenso hohen Stellenwert, wie das Angebot zum Erlernen verschiedener Fremdsprachen auf der Basis fundierten muttersprachlichen Unterrichts. Dies alles steht nicht im Widerspruch zu unserem breiten Angebot auf naturwissenschaftlichen Gebieten sondern bildet die wünschenswerte, ja notwendige Basis für analytisch technisches und gleichzeitig verantwortungsvoll ethisches Denken und Handeln.
Dieses wird über alle Klassenstufen hinweg angelegt, gefördert und verstärkt.
In den Klassen 5 und 6 kommt das Fach "Naturphänomene" der kindlichen Neugier entgegen und bietet erste Möglichkeiten zu eigenem experimentellem Tun und „Forschen".
Inzwischen greifen unsere Angebote sogar schon in die Grundschulen hinein, denn wir bieten bereits den Schülern der vierten Klassen Gelegenheit, bei uns im Rahmen der Initiative „Naturwissenschaftliche Partnerschaften" (NAWIPAT), erste naturwissenschaftliche Experimentiertage zu erleben.
Der Einstieg in den klassischen naturwissenschaftlichen Unterricht beginnt in Klasse 5 mit dem Fach Biologie.
In Klasse 7 gesellt sich die Physik dazu und in Klasse 8 die Chemie. Diese Naturwissenschaften werden allen Schülern bis zur Klasse 10 einheitlich angeboten und vermittelt. Hinzu kommt dann noch die Geographie an der Nahtstelle zwischen Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften.
Für die besonders interessierten Schülerinnen und Schüler besteht ab der Klassenstufe 8 (Differenzierung in die Profile) die Möglichkeit, das vierstündige Kernfach NWT (Naturwissenschaft und Technik) zu wählen.
Die Schüler/innen lernen dort exemplarisch und fächerübergreifend projektbezogen die Thematik und Methodik naturwissenschaftlicher Forschung kennen. In drei Schuljahren werden diesen Schülern in insgesamt 8 Projektbereichen jeweils ein Trimester lang arbeiten und lernen. Diese können so unterschiedliche Themen behandeln wie: „Naturbeobachtung", „Astronomie", „Lärm und Schall", „Antriebssysteme", „Robotik", „Kühlschrank", „Lebensmittel- Inhalt und Zusatzstoffe", „Elektronik", „Naturkosmetik", „Werkstoffe aus Naturmaterialien", „Molekulares Kochen"... Seinen Abschluss findet dieses Fach in Klassenstufe 10 mit einer selbständig angefertigten umfangreicheren Projektarbeit zu einem selbstgewählten Thema.
In der Kursstufe schließlich können die Schüler sowohl zweistündige als auch vierstündige Belegungen der Fächer Biologie, Chemie und Physik und Geographie wählen und entsprechend auch als schriftliches Prüfungsfach im Abitur belegen.
Dass daneben auch noch eine Reihe von Arbeitsgemeinschaften besucht werden können, rundet unser umfassendes naturwissenschaftliches Angebot ab. So haben sich etwa die Roboter AG und das Projekt NAWIPAT (Lernen durch Lehren, Schüler unterrichten Schüler) als Erfolgsmodelle erwiesen.



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