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  • Medienwerkstatt

    logo schule_gestalten_colorFilm- und Schreibwerkstatt (Basisartikel)

     

    Arbeitsgemeinschaft für besonders befähigte Schülerinnen und Schüler

      

     


     

    Die zentrale Idee der „Film- und Schreibwerkstatt“ ist das Prinzip der Transformation mit dem Ziel eines ganzheitlichen, projektorientierten Lernens. Methodische Basis ist dabei das „kreative Schreiben“.

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    Inhalt/Aufbau

    Auch wenn die Struktur der Werkstatt prinzipiell offen ist für Veränderungen, so hat sich doch folgendes Vorgehen bewährt:

    Zunächst ist die Arbeit dadurch bestimmt, optimale Voraussetzungen für die Teilnahme an einem Wettbewerb (Literatur, Foto, Kurzfilm) zu schaffen.

    In einem zweiten Schritt werden die Wettbewerbsbeiträge erstellt. So werden z.B.  aus den erstellten Schülertexten diejenigen ausgewählt, die besonders gelungen sind und deren Medialisierung (z.B. Verfilmung) als machbar und realistisch erscheint. Diese Schülerbeiträge werden dann in kooperativen Arbeitsformen weiter bearbeitet. 

    Die letzte Phase der Werkstatt korrespondiert mit der ersten. Stehen dort Prosatexte im Zentrum des kreativen Schreibens, so sind es jetzt lyrische Schreibformen. Daran können sich, falls die Zeit es noch erlaubt, stilistische Übungen anschließen, zur weiteren Sensibilisierung des ästhetischen Empfindens der Schüler für literarische Texte.

    Teilnehmer

    Die Auswahl der Schüler erfolgt im Vorfeld der Werkstatt in Kooperation mit den Klassenlehrern. Auswahlkriterien sind dabei die Schülerleistung im Fach Deutsch (Notendurchschnitt besser als 2,0), ein besonderes Engagement oder herausragende Leistungen im Fach Kunst, Informatik oder Musik.

     

    Gestaltung des Unterrichts

    Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Arbeitsgemeinschaft (AG) wird der besonderen Leistungsfähigkeit der Fördergruppe in folgender Weise entsprochen: höheres Lerntempo (z.B. bei der Vermittlung der für die Videoproduktion notwendigen Kenntnisse), Vertiefung und Vernetzung der Unterrichtsinhalte (z.B. durch die Verfilmung eines Prosatextes, filmische Gestaltung eines Liedtextes), Freiraum für die überdurchschnittliche Neugier, die spezifischen Interessen und die kreativen Talente der Schüler:

    • Methoden und Übungen des kreativen Schreibens:
    • Schreibspiele [z.B. Klatschblattgeschichte]
    • Schreibimpulse [z.B. Wichtige Orte/Autobiographisches Schreiben; Gegenstände beleben]
    • Umschreiben [z.B. Perspektivenwechsel (Außen- Innenperspektive)]
    • Ergänzen [z.B. Rückwärtsgeschichte]
    • Handwerkliches [z.B. Cluster]
    • Wortschatzarbeit [Synonyme, „Mit allen Sinnen schreiben“]
    • Poetische Schreibweisen [Poetisches Assoziationsspiel, Methode N+n, Reim, Figurengedichte, Anagramm, Palindrom, Lipogramm und Monovokalismus, Listen schreiben]
    • Handlungs- und produktionsorientierter Unterricht
    • dem Lernverhalten der begabten Schüler angepasste, schülerzentrierte Lehr- und Lernform, realisiert insbesondere durch die Projektarbeit,
    • Förderung der selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeit, u.a. verwirklicht im Zusammenhang der Praxis der filmischen Arbeit, wo die Schüler Steuerungs- und Gestaltungsfunktionen überwiegend vollständig übertragen bekommen:
    • Drehbuch schreiben, Drehort und Drehzeit festlegen, eventuell Requisite besorgen; am Drehort: Regie führen, Kamerapositionen und Standorte der Schauspieler mit Hilfe des Drehbuchs festlegen;
    • Enrichment-Programm: Vertiefung des Faches Deutsch im Bereich Medienkunde, Teilnahme an Literaturwettbewerben oder auch an Workshops.